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Fahrlehrer in Aktion

Motorradfahrer bekommen mehr Schutz - Ministerium setzt auf neues Leitschienensystem

13.08.2011
Der Einsatz eines Leitschienensystems mit Unterfahrschutz ist Teil eines neuen Maßnahmenpakets für mehr Verkehrssicherheit für Motorradfahrer.
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Eine alte Idee wird wiederbelebt

Mit diesem Paket reagiert nun Verkehrsministerin Doris Bures auf den starken Anstieg tödlicher Verkehrsunfälle im ersten Halbjahr 2011.

 

Das Unternehmen Asamer Rubber Technology (eine Tochter der Asamer Gruppe) hat bereits ein solches System entwickelt: bike·protect verhindert schwerwiegende Verletzungen (oft mit Todesfolge), die Motorradfahrer regelmäßig bei Unfällen erleiden, wenn sie in Kontakt mit herkömmlichen Leitschienen geraten. Neben dem zentralen Schutz von stürzenden Motorradfahrern, ist bei bike·protect auch der Umweltgedanke wesentlich ? das Leitschienensystem wird aus Altreifen hergestellt.
 
Laut Statistik Austria ereignete sich der Großteil aller Unfälle auf Bundes-, Landes- und Gemeindestraßen. Zahlreiche Motorradfahrer kollidieren dabei mit einer Leitschiene und verletzen sich schwer oder werden gar getötet. Das Bundesministerium für Verkehr hat daher bereits Anfang des Jahres die Landeshauptleute ersucht, Unfallhäufungsstellen zu evaluieren. Zur Verbesserung der Infrastruktur wird das Ministerium den Ländern eine sogenannte „Motorradsicherheitsmillion“ als Anstoßfinanzierung zur Verfügung stellen. 

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Auch eine Lösung


bike·protect reduziert Verletzungsgrad um 30 Prozent
 
Mit der Entwicklung eines Systems für mehr Verkehrssicherheit für Motorradfahrer beschäftigt sich die Asamer Rubber Technology GmbH (ART) seit 2002. „Die schockierenden Verletzungen, die herkömmliche Leitschienen bei Motorradfahrern hervorrufen, kann unser Leitschienenschutzsystem bike·protect verhindern“, erklärt Thomas Danner, Geschäftsführer von ART. Herrmann Steffan, Professor an der Technischen Universität Graz bestätigt das: „Testreihen und Simulationen haben ergeben, dass die sonst schweren Verletzungen nach Kollisionen mit dem System um rund 30 Prozent zurück gehen.“
 

Zum Biker-Schutz, der naturgemäß im Mittelpunkt steht, kommt zusätzlich noch ein Umweltaspekt: bike·protect wird aus recycelten Altreifen hergestellt. Das daraus gewonnene Granulat wird zu einer Gummi-Stahlkonstruktion verarbeitet, die unter den Leitschienen angebracht wird. Das System bremst die Wucht eines Aufpralles ab und verhindert schwere Verletzungen.
 
Der Unterfahrschutz wurde mittlerweile bei zahlreichen gefährlichen Kurven aufgebaut und hat sich bestens bewährt. Jüngstes Beispiel ist in Kärnten auf dem Griffnerberg zu finden, wo bike·protect erst im Juni dieses Jahres auf der B 70 Packer Straße montiert wurde. Das Land Oberösterreich ist bislang federführend beim Einsatz von bike·protect. Zahlreiche gefährliche Kurven auf beliebten Motorradstrecken wurden bereits dauerhaft mit dem System ausgestattet.
 
Das patentierte System, welches 2009 mit dem Oberösterreichischen Energy Globe - Kategorie Erde ausgezeichnet wurde, trägt wesentlich zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei. Vergleichsweise geringe Ausgaben in die Infrastruktur helfen hohe Ausgaben im Bereich des Gesundheitssystems einzusparen. „Dadurch wird nicht nur menschliches Leid verringert. Auch Unfallkosten und vor allem deren Folgekosten werden minimiert“, so Thomas Danner abschließend.

 

Marko Jäger

Offen gesagt:

intro_drachen_siegfried_gSieg fried, 2011-08-13

Menschliches Leid ist schon einmal 1 Million Euro wert !

Gut zu wissen...

 

 

 

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