bike·protect reduziert Verletzungsgrad um 30 Prozent
Mit der Entwicklung eines Systems für mehr Verkehrssicherheit für Motorradfahrer beschäftigt sich die Asamer Rubber Technology GmbH (ART) seit 2002. Die schockierenden Verletzungen, die herkömmliche Leitschienen bei Motorradfahrern hervorrufen, kann unser Leitschienenschutzsystem bike·protect verhindern, erklärt Thomas Danner, Geschäftsführer von ART. Herrmann Steffan, Professor an der Technischen Universität Graz bestätigt das: Testreihen und Simulationen haben ergeben, dass die sonst schweren Verletzungen nach Kollisionen mit dem System um rund 30 Prozent zurück gehen.
Zum Biker-Schutz, der naturgemäß im Mittelpunkt steht, kommt zusätzlich noch ein Umweltaspekt: bike·protect wird aus recycelten Altreifen hergestellt. Das daraus gewonnene Granulat wird zu einer Gummi-Stahlkonstruktion verarbeitet, die unter den Leitschienen angebracht wird. Das System bremst die Wucht eines Aufpralles ab und verhindert schwere Verletzungen.
Der Unterfahrschutz wurde mittlerweile bei zahlreichen gefährlichen Kurven aufgebaut und hat sich bestens bewährt. Jüngstes Beispiel ist in Kärnten auf dem Griffnerberg zu finden, wo bike·protect erst im Juni dieses Jahres auf der B 70 Packer Straße montiert wurde. Das Land Oberösterreich ist bislang federführend beim Einsatz von bike·protect. Zahlreiche gefährliche Kurven auf beliebten Motorradstrecken wurden bereits dauerhaft mit dem System ausgestattet.
Das patentierte System, welches 2009 mit dem Oberösterreichischen Energy Globe - Kategorie Erde ausgezeichnet wurde, trägt wesentlich zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei. Vergleichsweise geringe Ausgaben in die Infrastruktur helfen hohe Ausgaben im Bereich des Gesundheitssystems einzusparen. Dadurch wird nicht nur menschliches Leid verringert. Auch Unfallkosten und vor allem deren Folgekosten werden minimiert, so Thomas Danner abschließend.