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Das leiwande österreichische Motorradmagazin

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SCHÖNWETTER UND STATISTIK: Todesrisiko für einspurige gestiegen

14.07.2011
Im ersten Halbjahr starben 61 Personen, die mit Moped, Motorrad oder Fahrrad unterwegs waren. Das ist ein Zuwachs von annähernd 60 Prozent. Besonders stark fiel der Anstieg bei jugendlichen Mopedfahrern aus.
Hüby und Harley II
Einspurige im Visier der Statistik!

Seit mehreren Jahren schon fällt die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer von Jahr zu Jahr. Zwischen den einzelnen Gruppen tun sich dabei jedoch beträchtliche Verschiebungen auf.

 

 

Zuletzt waren vor allem die Lenker von Mopeds, Motor- und Fahrrädern die Leidtragenden.
Insgesamt nämlich sank die Zahl der Getöteten auch im ersten Halbjahr 2011 auf 245 Personen (2010: 250). In der Gruppe der Einspurigen sah das anders aus. 61Personen starben von Jänner bis Ende Juni auf einem Moped, Motorrad, Leichtmotorrad oder Fahrrad. Das sind um genau 56Prozent mehr als 2010 (39).

Besonders stark fiel der Anstieg bei jugendlichen Mopedfahrern aus. In dieser Gruppe betrug die Steigerung 150 Prozent ? wenngleich auf vergleichsweise niedrigem Niveau. So stieg die Zahl der Opfer von vier auf zehn.

 

 

Trotzdem: Gerade diese Gruppe scheint die besonderen Gefahren bei der Nutzung eines Zweirads nicht immer abschätzen zu können. Trotzdem sollen ab dem Jahr 2013 auch schon 16-Jährige mit Motorrädern bis 125 Kubikzentimeter Hubraum fahren dürfen. „Eine unverständliche Entwicklung“, wie Christian Gratzer vom Verkehrsclub Österreich meint.

Auch in den anderen Gruppen stieg die Zahl der Todesopfer zum Teil beträchtlich. Im Bereich der Motorradfahrer auf 35 (plus 59Prozent), bei den Radfahrern um einen Getöteten auf insgesamt 14. Zudem kamen zwei Leichtmotorradfahrer ums Leben.


 

Kritik an Radfahrerdisziplin

Otmar Bruckner vom Verkehrsdienst des Innenministeriums sieht darin alles andere als einen Zufall. „So muss man etwa auch die stark steigenden Zulassungszahlen berücksichtigen.“ 406.822 Motorräder hatten zu Saisonbeginn in Österreich eine Betriebsgenehmigung. Um 4,4 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Zudem spielt das Wetter bei Unfällen mit Zweirädern stets eine wichtige Rolle. Der Anstieg 2011 ist deshalb hauptsächlich auf das klimamäßig durchwachsene erste Halbjahr 2010 und den warmen Frühling 2011 zurückzuführen.

 

 

Nicht ganz so stark wie die Todesopfer stieg die Zahl der Unfälle, in die Lenker von Einspurigen verwickelt waren. Sie nahm um 16 (Moped), 32 (Motorrad) bzw. 42Prozent (Fahrrad) auf 3779 zu.


Laut Friedrich Schmidhuber, Leiter der Verkehrspolizei in Salzburg, ist diese Entwicklung jedoch nicht immer auf äußere Einflüsse zurückzuführen. Gegenüber dem ORF-Radio nahm er insbesondere Radfahrer in die Pflicht. „Die häufigsten Gründe sind Vorrangverletzungen, Missachten von Rotlicht und Unaufmerksamkeit ? das heißt Auffahren auf andere Verkehrsteilnehmer.“ Kurzum: Mit der Disziplin sei es nicht weit her. Bemerkenswert sei, dass Autolenker, die sich hinter dem Steuer an alle Regeln halten, am Fahrrad oft keine Beschränkungen mehr kennen. Auch das Tragen von Helmen könnte seiner Meinung nach viele schwere Unfallfolgen vermeiden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.07.2011)

 

MRCK

Offen gesagt:

LehrerLempelLehrer Lempel, 2011-07-14

Berlakovich: Mit dem E-Motorrad umweltschonend und leise über den Wilhelminenberg

 

E-Rallye am Wilhelminenberg

Wien (OTS) - Wie lange braucht man mit einem E-Motorrad oder einem E-Scooter von Wien nach Bratislava? Wie hoch ist der Energieverbrauch solcher Fahrzeuge? Oder, wie fühlt es sich überhaupt an, fast lautlos und mit viel Fahrtwind über den Wiener Wilhelminenberg zu fahren? Das und noch viel mehr erfuhren Journalistinnen und Journalisten gestern bei der E-Rallye auf den Ottakringer Hausberg gemeinsam mit Umweltminister Niki Berlakovich. Dabei legten die TeilnehmerInnen insgesamt 35 Kilometer mit E-Motorrädern, E-Scootern und E-Bikes zurück. Dazwischen lösten sie Quizfragen rund um die Elektromobilität und hatten Gelegenheit, sich über umweltschonende


Verkehrsalternativen zu informieren. Im Vordergrund standen vor allem der Spaßfaktor und die Freude am Erleben.


   Klimaschutz im Verkehr ist eine zentrale umwelt- und energiepolitische Herausforderung, darf aber auch Freude machen. Das bewies die gestrige Ausfahrt des Umweltministers Niki Berlakovich gemeinsam mit 17 Journalistinnen und Journalisten auf den Wiener Wilhelminenberg. Elektro-Bikes boomen in Österreich. Aber auch einspurige motorisierte Fahrzeuge können mittlerweile durch die umweltschonenden E-Scooter und E-Motorräder ersetzt werden.

 


"Elektrofahrzeuge sind wesentlich effizienter als Fahrzeuge mit konventionellen Verbrennungsmotoren, sie sind leise, emissionsfrei und die Herstellung dieser Fahrzeuge schafft neue Arbeitsplätze - also green jobs. Mit der E-Rallye wollen wir aber vor allem eines zeigen: Umweltschonender Verkehr kann und darf Spaß machen", so Umweltminister Niki Berlakovich. Das Lebensministerium hat sich mit der Klimaschutzinitiative klima:aktiv mobil seit dem letzten Jahr zum Ziel gesetzt, klimafreundliche Mobilität für alle erlebbar zu machen. So gibt es bei vielen Tagungen, Messen und Veranstaltungen die Möglichkeit, alternative Fahrzeuge zu testen.  Anstecken und losfahren!   

 

"Elektro-Scooter sind eine wirkliche Alternative zu herkömmlichen  einspurigen Fahrzeugen. Um die Anschaffung zu unterstützen, bietet das Lebensministerium mit dem klima:aktiv mobil Förderprogramm Finanzierungsmodelle für Betriebe, Gemeinden, Städte und Verbände. Und gerade E-Bikes und E-Scooter sind in der Stadt ideale Verkehrsmittel, auch für kleine und mittlere Unternehmen, und damit schafft man es auch, nicht verschwitzt ins Büro zu kommen", so der Umweltminister beim Abschluss der Rallye im Schloss Wilhelminenberg.


E-Scooter haben eine Reichweite von 50 bis 70 Kilometer, mit einem E-Motorrad kommt man von Wien aus beispielsweise bis in die Therme Bad Waltersdorf. Also eignen sich die Fahrzeuge ideal für die Stadt, aber auch für Ausflüge in die umgebenden Bundesländer. Aufgeladen werden kann das Fahrzeug einfach über Nacht an der Steckdose - es dauert etwa 8 Stunden, damit der Akku wieder voll ist. E-Scooter werden bereits von einer Reihe von Herstellern in Großserie hergestellt; mehr als zwei Dutzend Modelle sind in Österreich von verschiedenen Anbietern erhältlich.


klima:aktiv mobil - attraktive Förderungen des Lebensministeriums für umweltfreundliche E-Mobilität und alternative Fuhrparks. Mit dem Förderprogramm der Klimaschutzinitiative klima:aktiv mobil bietet das Lebensministerium Österreichs Betrieben und Gemeinden finanzielle Unterstützung und Beratung beim Umstieg auf Elektromobilität und alternative Fahrzeuge ebenso wie bei der Umsetzung von klimafreundlichen Mobilitätsmanagement oder zur Förderung des Radverkehrs.


   Konkret winken den Gemeinden, Betrieben, aber auch Tourismusverbänden attraktive Förderpauschalen bei der Anschaffung von E-Bikes von bis zu 400 Euro und bei E-Scootern von bis zu 500 Euro. Maximal 5.000 Euro Zuschuss gibt es für E-Pkws bei Verwendung von Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie (bei normalem Strommix beträgt die Förderung die Hälfte). Die Nachfrage nach E-Zweirädern ist stark im Steigen begriffen: Die Verkaufszahlen von E-Bikes haben sich von rund 2.000 Fahrrädern im Jahr 2008 auf  20.000 E-Bikes im Jahr 2010 vervielfacht. Durch das klima:aktiv mobil Förderprogramm des Lebensministeriums konnten bereits über 4.400 E-Fahrzeuge, darunter 3.000 E-Bikes/Pedelecs und über 300 E-Scooter gefördert werden. Bisher wurden rund 5,6 Mio. Euro Fördermittel dafür ausgeschüttet. Auch die klima:aktiv mobil Sonderförderungsaktion des Lebensministeriums für E-Ladestationen wird aufgrund des Erfolgs bis Jahresende verlängert.


Mit dem klima:aktiv mobil Förderungsprogramm für umweltfreundliche Fuhrparks und die Modellregionen für E-Mobilität im Klima- und Energiefonds leistet das Lebensministerium wichtige Beiträge zur Erreichung der Klima- und Energieziele!


Weitere Fotos finden Sie unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2062


Rückfragehinweis:

   Stefan Ratzenberger
   Pressesprecher des Bundesministers
   T: 01-71100-6703
   stefan.ratzenberger@lebensministerium.at
   www.klimaaktivmobil.at/greenmobility
   www.umweltfoerderung.at/verkehr
   www.topprodukte.at

 

 

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UNTER ANDEREM AUS OÖ:

 

WIEN. Am Mittwoch wird im Nationalrat die Führerschein-Novelle beschlossen - bereits 16-Jährige dürfen dann Motorräder lenken. Diese Maßnahme stehe im Widerspruch zu Österreichs Verkehrssicherheitszielen, sagt der Verkehrsclub Österreich (VCÖ).


"Moped und Kleinmotorräder sind für Jugendliche die mit Abstand gefährlichsten Verkehrsmittel", sagt VCÖ-Experte Martin Blum.

Allein im Vorjahr sind 3812 Jugendliche mit dem Moped oder Kleinmotorrad verunglückt - 14 davon tödlich. Damit ist die Zahl um 832 höher gewesen als noch im Jahr 1999. Der VCÖ warnt davor, dass durch das neue Gesetz die Zahl der Unfälle noch weiter steigen könnte.

Wie fatal die Herabsetzung des Mindestalters bei motorisierten Zweirädern sein kann, zeige die im Jahr 2005 beschlossene Senkung des Mindestalters für Mopedfahrer von 16 auf 15 Jahre. Seit es allen Jugendlichen mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten möglich ist, bereits mit 15 ein Moped zu lenken, stieg die Zahl der verletzten jugendlichen Mopedfahrer von 3.218 im Jahr 2004 auf 4.423 im Jahr 2008. Das zeigt die VCÖ-Untersuchung.

Mindestalter soll auf 18 Jahre erhöht werden

"Erst die Einführung des Mopedausweises ab September 2009 führte zu einer Verringerung der Anzahl der verunglückten Mopedfahrer", sagt VCÖ-Experte Blum. Dennoch verunglückten im Jahr 2010 um 832 mehr Jugendliche mit Moped und Kleinmotorräder als im Jahr 1999.

Der Verkehrsclub Österreich will deswegen, dass die Nationalratsabgeordneten das Mindestalter für das Lenken von Motorrädern bis 125 ccm nicht auf 16 Jahre senken, sondern auf 18 Jahre erhöhen. "Es geht um die Gesundheit und das Leben unserer Jugend. Eine Herabsetzung auf 16 Jahre kann viel Leid verursachen", sagt VCÖ-Experte Blum.

Auch das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln in ländlichen Regionen soll verbessert werden. "Lehrlinge müssen die Möglichkeit haben, mit Bus oder Bahn sicher zur Arbeit zu kommen". Auch sollen Discobusnetze sollen durch einen Teil der Einnahmen aus den Strafgeldern für Alkolenker und Raser ausgebaut werden.

 

TEXT OÖ NACHRICHTEN.at

 

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